Buchvorstellungen

Astrologie


Tracy Marks - Astrologie der Selbstentdeckung

"Astrologie der Selbstentdeckung ist ein Leitfaden, der uns durch einige, bisher nur oberflächlich behandelte, astrologische Themen führt. Doch sind diese Themen von grosser Bedeutung für diejenigen, die danach streben, ihre körperliche, emotionelle, intellektuelle und spirituelle Art zu integrieren und sich von einschränkenden Mustern aus der Vergangenheit befreien möchten." Ausschnitt des Klappentextes.

Originalausgabe von 1990. Deutsche Ausgabe vom Verlag: IRIS Bücher & mehr, 8. Auflage, 2002

 

Ich bin von dem Werk der amerikanischen Astrologin insofern begeistert, da sie es schafft, mit ihrer Methode und der entsprechenden Herangehensweise einen sehr tiefen Zugang bei der Deutung von Horoskopen zu erreichen. Zudem vermag sie die Dynamik der Psyche darzustellen und aufzugreifen sowie die verschiedenen Entwicklungsphasen astrologisch zu erhellen.

Dieses Werk hat mir selbst geholfen, meine früheren Erfahrungen und Verhaltensweisen zu verstehen, sie neu zu bewerten und sie in einem neuen, konstruktiveren Rahmen zu betrachten.


Nicolaus Klein - Arbeitsbuch Astrologie - Horoskope systematisch entschlüsseln

Näheres zu dem Buch erfolgt demnächst im Blog!


Nicolaus Klein - Die Systematik des asttrologischen Häusersystems - Der wunderbare Kreis

Näheres zu dem Buch erfolgt demnächst im Blog!


J. Claude Weiss - Karmische Horoskopanalyse Band II

Der Mond als Gefäß karmischer Erinnerungen - Der karmische Neumond - Das Skript als Ausdruck neu entscheidbarer karmischer Prägungen

 

Näheres zu diesem Buch können Sie meinem Blog-Artikel "Karmischer Neumond" entnehmen.


J. Claude Weiss - Karmische Horoskopanalyse - Band I

"Unbewusste Lebenspläne erkennen und verändern

Mondknoten-, Saturn- und Plutothemen im Horoskop"

 

Näheres zu diesem Buch können Sie meinem Blog-Artikel "Karmischer Neumond" entnehmen.


Peter Orban - Symbolon - Das Spiel der Erinnerungen

“Symbolon” - Zerbrochene Teile, die einander suchen und wieder zueinander finden wollen. Darum geht es in diesem Spiel und somit in diesem Werk von Peter Orban. Das Fehlende, das nach Peter Orban Personen sind, wurde in der Vergangenheit verdrängt und drängen seit dem in das Bewusstsein zurück. Diese Personen sind in Reinkultur die Archetypen, wie sie C. G. Jung genannt hat oder Urprinzipien, wie sie Rüdiger Dahlke nennt oder eben Planeten, die von Astrologen für die Erstellung und Interpretationen von Horoskopen herangezogen werden. Da diese Planeten nicht ausschließlich getrennt vorkommen, sondern in Kombinationen, wie z. B. Stier/Wassermann, Fische/Steinbock oder Mars/Mond oder Saturn/Jupiter oder in Formen von Aspekten, wie sie in Konjunktion, Opposition auftreten können, gibt es mehrere Kombinationen. Insgesamt sind es bei 12 Planeten 78 Kombinationen also 78 Personen und damit 78 Karten.

 

Diese 78 Karten und Personen sollen letztendlich, wie ich oben schon Peter Orban zitiert habe, verdrängte Inhalte darstellen. Habe ich z. B. in meiner Kindheit ein Erlebnis verdrängt, so wurde nicht nur das Erlebnis vergessen, sondern dadurch ist, so Peter Orban, eine vollständige Person ins Abseits geraten. Diese verdrängten Personen stellen dann Kombinationen aus den Planeten bzw. Archetypen dar, die wieder erinnert werden wollen. Wie dies schon aus der Psychologie bekannt ist, kann dieses Wiedererinnern, in Extremfällen und meist mit erheblicher Abwehr verbunden, durch spätere Schlüsselerlebnisse oder Ereignisse geschehen, die ähnlich geartet sind, wie die verdrängten Inhalte. Wenn z. B., vereinfacht ausgedrückt, es in der Kindheit nicht gestattet war, über Gefühle zu sprechen und es jedes Mal dafür eine Rüge gegeben hat, so kann diese innere Person (Mond-Merkur/Krebs-Zwillinge) verdrängt werden und damit ins Vergessen rutschen. Mit diesem Kartenspiel kann dies auch bewusster geschehen. So ist es möglich mit Hilfe der Symbolon-Karten mit den entsprechenden Bildern und Symbolen und der entsprechenden Fragestellung, sich dieser Person zu erinnern.

 

Das eben Beschriebene kann auf zweierlei Arten geschehen: Entweder man zieht eine oder mehrere Karten, um Antworten auf seine Fragestellung zu erhalten, oder man nutzt Legesysteme - wie sie schon durch Tarot bekannt sind - die sich innerhalb der Astrologie abspielen und dementsprechend auf die Aspekte des Horoskops, wie Konjunktion und Quadrat eingehen. Dabei soll man sich die Bilder und Symbole, die auf den Karten enthalten sind, genauer anschauen und die Bilder auf sich wirken lassen. Zu jeder Karte besteht im Buch genauere Beschreibungen, die einem helfen soll, die Karte kognitiv zu verstehen. Dies kann und soll auch nicht das Betrachten des Bildes ersetzen, so Peter Orban, da eine Karte wirkt und der Text nur erläutert!

 

Das Beeindruckende an den Karten und an diesem Konzept ist, dass sie sich auf die Planeten beziehen und letztendlich den Umgang mit ihnen in den Alltag integrieren lassen und eine Hilfe bei der Bewusstwerdung seiner Themen und Konflikte darstellt. Und besonders herausragend dabei ist, dass die Bilder und Symbole in der psychotherapeutischen Praxis von Peter Orban und unter Mitwirkung von Ingrid Zinnel und Thea Weller entstanden sind. Denn dadurch haben sie eine höhere Intensität und vor allem Authentizität erhalten, was man auch bei den Bildern spüren kann. Darüber hinaus sind die Bilder sehr gelungen und ausdrucksstark.